
Am 27. Januar ist Landtagswahl!
Januar 24, 2008 von hayomoroniWie stehen Sie zum derzeit geltendem Rauchverbot in der Gastronomie in Niedersachsen?
Januar 15, 2008 von hayomoroniOtto Niemeyer: Wie stehen Sie zum derzeit geltendem Rauchverbot in der Gastronomie in Niedersachsen?
Was halten Sie davon ,das Niedersächsische Nichtraucherschutzgesetz dahingehend zu novellieren, dass bei Gastronomiebetrieben die Inhaberinnen und Inhaber selbst entscheiden können, ob sie ein Raucher- oder ein Nichtraucherlokal führen wollen und ihren Betrieb entsprechend zu deklarieren?
Hayo F. Moroni: Sehr geehrter Herr Niemeyer,
zunächst wünsche ich Ihnen ein gutes und erfreuliches Neue Jahr 2008, auf das Ihnen alles gelingt, was Sie sich vorgenommen haben.
Ihre ablehnende Grundhaltung gegen das niedersächsische Nichtraucherschutzgesetz und auch das der anderen Bundesländer teile ich, weil ich grundsätzlich in unserer nach dem Grundgesetz vorgegebenen freiheitlichen Demokratie gegen eine staatliche Gängelung des Einzelnen in seiner Entscheidungsfreiheit in seiner Privatsphäre ablehne. Und ob jemand raucht oder nicht, ist erster Linie seine Privatentscheidung. Allerdings muß der „rauchende Bürger“ dann natürlich auch die negativen möglichen gesundheitlichen Folgen seines Tuns selbst tragen und nicht auf die Allgemeinheit, z. B. über anfallende Gesundheits- oder Krankheitskosten, abwälzen. Wo geraucht werden darf oder nicht, ist außerhalb öffentlicher staatlicher Einrichtungen, also in privaten gastronomischen Einrichtungen in erster Linie die Sache des Eigentümers dieser Einrichtungen im Rahmen seiner ebenfalls vom Grundgesetz abgesicherten Privatautonomie. Der Staat hat dort grundsätzlich nichts zu suchen und dafür Regelungen zu erlassen. Auch jeder Gast kann ja selbst entscheiden, ob er ein Raucherlokal aufsucht oder nicht, um seine Gesundheit zu schützen. Dort wo denn Raucher und Nichtraucher aufeinander stoßen, sollte der jeweilige Wirt entscheiden, ob geraucht werden darf oder nicht, weil ja keiner gezwungen wird, sich in dem jeweiligen Lokal aufzuhalten oder nicht. Alle Gäste sind freiwillig dort. Und wenn es einem Gast dort nicht wegen des Rauchens gefällt oder seine Gesundheit dort nicht als sogenannter Passivraucher beschädigen lassen will, kann er ja gehen, wie umgekehrt der Raucher, der sich in einem Nichtraucherlokal aufhält, wo er nicht rauchen darf. Denn alles ist freiwillig. Besonders gilt dieses bei Familienfeiern oder geschlossenen Gesellschaften, die ebenfalls vom Nichtraucherschutzgesetz erfaßt werden. Auch die Bediensteten von gastronomischen Einrichtungen können insofern eine adäquate Entscheidung für sich fällen. Auch für seine Gesundheit ist nämlich in erster Linie der immer beschworene, mündige Bürger selbst verantwortlich. Meine gesundheitlichen Vorstellungen von einem gesunden Leben kann ich nicht meinem Mitbürger aufbürden und dieses schon gar nicht durch staatliche Regelungen für private Einrichtungen im Namen des Schutzes vor Gesundheitsschäden für Passivraucher. Offensichtlich gilt dieses aber seitens des Staates immer weniger. Die Schäre zwischen dem geschriebenen Verfassungsrecht und dem praktizierten Verfassungsrecht nach dem Grundgesetz geht offensichtlich immer weiter auseinander.Als weiteres Beispiel dazu verweise ich auch auf den immer weniger geltenden Datenschutz jeden einzelnen Bürgers gegenüber staatliche Interessen. Die staatliche Bespitzelung des einzelnen Bürgers weitet sich auch immer mehr aus. Vorgegeben als Chimäre dafür wird dann der sogen. Antiterrorkampf usw.
Entsprechend haben sich auch die Freien Wähler Niedersachsen gegen das gegenwärtige Nichtraucherschutzgesetz ausgesprochen und verlangen eine differenziertere Betrachtung durch den Gesetzgeber und mehr Berücksichtigung und Zutrauen in die freie Selbstbestimmung des Bürgers.
Mit freundlichen Grüßen
Hayo F. Moroni, Ihr Landtagskandidat der Freien Wähler Niedersachsen
NDR und landesweite Medien behilflich beim politischen Machterhalt?
Januar 13, 2008 von hayomoroniHannover. Die FREIEN WÄHLER (FW) Niedersachsen
fühlen sich und andere Parteien von der landesweiten Berichterstattung ausgegrenzt. Demonstration heute vor dem Landesfunkhaus Hannover des NDR.
Wenn man weiß, wer hinter dem öffentlich-rechtlichen Sender in Deutschlands Norden steht, wird schon klar, warum die FREIE(n) WÄHLER (FW) nicht in den einschlägigen Wahlsendungen von Hörfunk und TV vorkommen. Klar ist der NDR das Beste am Norden – vielleicht, weil er beim politischen Machterhalt der „etablierten Parteien“ behilflich ist?
Von Chancengleichheit zur Landtagswahl in Niedersachsen kann derzeit leider nicht die Rede sein und das fadenscheinige Argument „… wir berücksichtigen nur die bereits im Landtag vertretenen Parteien …“ hinkt!
Die FREIE(n) WÄHLER Niedersachsen stellen zur Landtagswahl die drittstärkste Liste bei den Landesvorschlägen (mehr Bewerber als FDP und GRÜNE); sie sind niedersachsenweit vertreten. Die Mehrzahl ihrer Kandidaten verfügt über jahrelange Erfahrungen in Kommunal-Parlamenten. Die FW sind keine Traumtänzer, nicht verfassungsfeindlich und auch keine absolute Minderheit.
Warum kommt die FW im Programm des NDR nicht wirklich vor?
Wo war der NDR am 13.10.07 beim Landesparteitag in Göttingen – Aufstellung der Landesliste?
Wo war der NDR am 02.12.07 beim Programmparteitag in Verden?
Wo wird der NDR am 20.01.08 in Osnabrück sein, bei der Abschlusskundgebung?
Diese Fragen bewegen nicht nur die FREIE(n) WÄHLER, sondern auch viele Bürger in Niedersachsen. Deshalb fordern wir Antworten und angemessenen
- Zugang zu einer Rundfunksendung im Format der „Anrufaktionen“ vom 3., 4., 7. und 8. Januar 08 im NDR 1 Radio Niedersachsen,
- Nennung der FW bei veröffentlichten Umfrageergebnissen (kein Verschwinden unter „Sonstige“),
- Berichterstattung von unserer Abschlusskundgebung in Rundfunk und Fernsehen ähnlich wie bei der FDP und den Grünen,
- Teilnahme unseres Spitzenkandidaten bei TV- und Rundfunkberichterstattung analog der Spitzenkandidaten von CDU, SPD, FDP, Grüne und Linke,
- Berücksichtigung der FW bei vom NDR in Auftrag gegebenen Umfragen,
- und Hinzuziehung bzw. Befragung des FW-Kandidaten bei anderen NDR Rundfunk- und Fernsehveranstaltungen.
„Vergleichen wir diese Landtagswahl mit einem Wettrennen. Alle stehen am Start in einer Linie, alle haben die gleiche Strecke zu laufen, jeder kann eine max. Läuferanzahl auf die Laufstrecke schicken. Es kann aber
nicht sein, dass die einen unterwegs Unterstützung durch Tragen, Anschieben oder Ziehen erhalten und die anderen nicht. Es reicht schon, dass die einen bessere Trainingsmöglichkeiten, bessere Turnschuhe und mehr Zuschauerunterstützung erhalten. Es dürfen aber die einen keine Wasserflaschen und motivationsfördernde Mittel
durch die am Rande zuschauenden Berichterstatter erhalten, während die anderen links liegen gelassen werden“, so Udo Stenger, Generalsekretär der FW Niedersachsen.
Die Kandidaten der FW demonstrieren hier und jetzt für eine faire Berücksichtigung auch in den übrigen landesweiten Medien. Wir sind bereit, nicht nur landespolitisch Verantwortung zu übernehmen und demonstrieren spontan. An die Spitze der Demonstranten hat sich Udo Stenger, Generalsekretär der FW Niedersachsen (Salzhemmendorf), gestellt.
FW Niedersachsen – wenn Sie Veränderung wollen!